Griechenland

Reiseinformationen

  • Reisebegleiter: Mario Kaden
  • Reiseland: Griechenland
  • Reiseort: Insel Rhodos: Kiotari, Lindos
  • Reisezeitraum: 03.08.2019 bis 10.08.2019

Reisebeschreibung

Wenn man als Untertan erstmals Wilhelm selbst mit auf Reisen nimmt, durchfahren einem gemischte Gefühle. Natürlich die Freude Wilhelm auch ein Land „schenken“ zu dürfen, aber eben auch das Bewusstsein ein Unikat bei sich zu haben. So saß ich im Flieger und befand mich mit meiner Familie und Wilhelm auf den Weg nach Griechenland. Genauer gesagt ging es auf die Insel Rhodos. Dabei trägt man Wilhelm im Handgepäck, ganz klar! Mit etwas Unruhe beschritt man den Flug. Griff mehrmals in den Rucksack, um sich von Wilhelms Anwesenheit zu überzeugen.

Es sollte kein Aktivurlaub werden, sondern eher auf Erholung ausgerichtet. Eine schöne Hotelanlage in Kiotari war unser Ziel. Das Kind hatte sein Verfügen im hoteleigenen Pool und wir als Eltern konnten uns einfach mal zurücklehnen.

Natürlich wollte man auch „abliefern“, schöne Bilder mit Wilhelm sammeln. Wenn man abends an der Strandpromenade spazieren geht, fällt einem das ein oder andere Utensil in die Hände, welches eben die Souvenirshops so anbieten. Eine ionische Säule in Wilhelms Größe sowie ein griechischer Helm hatten es mir sofort angetan.

Um auch mal Bewegtbilder zu liefern, drehte ich am Strand ein kleines Titelvideo für Wilhelms Facebookseite. Und wo kann ein König in Griechenland besser dafür Platz nehmen? Eben! Auf einer ionischen Säule.

Wir besuchten auch die Akropolis in Lindos. Die Stadt liegt malerisch am Felsen, auf dem das berühmte Wahrzeichen steht. Den Aufstieg kann man auf zwei Arten bestreiten, zu Fuß oder per Eseltransort. Frau und Kind nahmen die Eselvariante dankend an. Ich lief aber nebenher, um mit Wilhelm Bilder machen zu können. War nicht meine beste Idee, in der Mittagssonne bei 50° und windstille zu laufen. Oben angekommen spielte mein Kreislauf verrückt und mir wurde kurz schwarz vor Augen. Bei uns am Stammtisch heißt es immer „Alles für Wilhelm“! So dachte ich auch in diesem Moment. Kurze Zeit später ging es wieder und wir konnten die tolle Atmosphäre genießen und in Bildern festhalten.

Eine besondere Geschichte ereignete sich noch auf der Akropolis: Als ich am fotografieren war, stand meine Familie etwas Abseits. Später berichtete mir mein Sohn, dass eine Frau ihren Mann fragte, ob das da drüben der Reisenussknacker Wilhelm sei. Ich war völlig überrascht aber auch begeistert, dass Wilhelm selbst in der weiten Ferne erkannt wurde.

geschrieben von: Mario Kaden

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